ERHEBUNG VON MOBILITÄTSBEWEGUNGEN

Die folgenden Informationen dürfen wir gerne unseren Kunden kommunizieren:

  • Die Behörden haben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine Verfügung zur Zusammenarbeit mit Swisscom im Bereich Analyse von Standortdaten Die Behörden möchten Hinweise erhalten, ob das Verbot von Menschenansammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen eingehalten wird (Artikel 7c Absatz 1 COVID-19-Verordnung 2).
  • Dies mithilfe von 24 Stunden zurückliegenden ungefähren Standortdaten von Swisscom SIM-Karten. Das System von Swisscom (gestützt auf Art. 45b des Fernmeldegesetzes) weist Gebiete mit mindestens 20 SIM-Karten auf einer Fläche von 100 mal 100 Metern aus. 
  • Zugriff auf diese Auswertungen haben nur wenige Personen beim BAG. Die Analysen/Visualisierungen sind vollständig anonymisiert und aggregiert, d.h. lediglich als Gruppenwert erkennbar. Somit sind keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen und auch keine individuellen Bewegungsprofile möglich.
  • Die Angaben dürfen weder für andere Zwecke verwendet, noch mit weiteren Daten verknüpft werden, auch nicht für Strafverfahren.
  • Die Vorgaben des Datenschutzgesetzes und die ethischen Grundsätze, welche Swisscom bei der Datenverwendung befolgt, werden vollumfänglich eingehalten.

Im SWISSCOM-Kundencenter kann hier angegeben werden, wieweit SMART DATA gehen soll.

Presse- und asoziale Medienmitteilungen entgegen, dass dies bei anderen Providern in der Schweiz anders wäre liegen falsch. Diese Daten müssen alle Telecomanbieter bekanntgeben.

Dass jedes Gerät geortet werden kann auf wenige Meter ist hier in Wikipedia erklärt. Nutzer von asozialen Medien sind per se immer online und auffindbar… Mit 5G wirds dann noch genauer.

Und dass daten auf Vorrat, angeblich aus Sciherheitsgründen gespeichert werden ist eben auch so.

 

 

 

 

30. März 2020