UND WIEDER IST FIREFOX EINE NASE VORN

Firefox schiebt Datensammlern wie Google, Sozialmedien allgemein, Migros, Coop, Versicherungen, Banken und anderen Datenklauern einen Riegel

Der Internet-Browser verbessert die Anti-Tracking-Einstellungen

jos. · Das Netz wird privater – zumindest wenn man es über den kostenlosen Internet-Browser Firefox der Mozilla Foundation ansteuert. Die amerikanischen Entwickler wollen das populäre Programm für den Internet-Zugang mit neuen Standardeinstellungen ausstatten, welche die Nutzer besser vor dem Tracken und Sammeln persönlicher Daten schützen sollen.

So sollen künftig beim Aufrufen einer Website automatisch Tracking-Codes blockiert werden, mit denen Drittanbieter Daten sammeln können – zum Beispiel um gezielt Online-Werbung einzublenden. Insbesondere auch sogenanntes Cross-Site-Tracking, mit dem Nutzer im Netz durch hinterlegte Cookies über mehrere Websites verfolgt werden können, sollen automatisch unterbunden werden. Ausserdem sollen die Standardeinstellungen des Open-Source-Browsers dafür sorgen, dass Tracker blockiert werden, die den Aufbau einer Website stark verlangsamen.

Vor allem aber wird der Zugriff auf die Privatsphäre-Einstellungen erleichtert: Firefox-Nutzer sollen künftig einfacher über klar strukturierte Einstellmöglichkeiten festlegen können, welche Informationen sie einer Website überlassen wollen. Laut der Mozilla Foundation werden die neuen Anti-Tracking-Einstellungen derzeit getestet und sollen nach und nach in den Browser integriert werden. Hinter dem Open-Source-Browser steht die amerikanische Mozilla Foundation, eine Nonprofitorganisation, die 2003 zur Unterstützung kostenloser Software und für «Innovation im Internet» ins Leben gerufen wurde und massgeblich an der Beseitigung lästiger Pop-up-Fenster im Netz beteiligt war.

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