MUNT LA SCHERA, 14. JUNI 2022

Und zwitens kommt es anders als man denkt/plant…

An und für sich wollte ich heute auf den Piz Lunghin, denn da entspringt der Inn der durch 12 Länder fliesst und ins Schwarzen Meer mündet. Diese Reise ist nach wie vor offen, macht aber zu zweit mehr spass…

So übernacht ich also im Hotel WOODSTOCK, kurz neben dem Il Fuorn und bin am frühen Morgen bereits um 05.15 Uhr mit dem Velo unterwegs zu PPLZ Nr 10. (Buffalora) da lasse ich das Velo stehen und hole dieses am Abend nach der Tour wieder ab.

Um 05.40 laufe ich also bei kalten Temperaturen, ich schätze etwas über Null Grad Celsius (?) bei der Bushaltestelle Buffalora ab und begebe mich auf eine schöne, Gedanken versunkene Wanderung.

Nicht weniger als 17 Rehe die ästen, 4 Gemsen die rumlagen, 3 Murmeli die umheralberten mit Kollegen und eines das mir auf dem „Gipfel“ drei Meter vor den Füssen den weg suchte. Die natur ist so schön wenn keine Juchzer und E-Bikers diese respektlos verunstalten.

Immer wieder switcht mein Mobiltelefon zwischen Italien und der Schweiz hin und her und der Akku leert sich darum beinahe zusehends. Gut habe ich die Akku-Bank dabei.

An Stelle der angesagten fünf Stunden habe ich dann auch viel länger mit beinahe zehn Stunden, das ist aber auch daher dass ich meinen Feldstecher dabei habe und die Natur in RUHE und mit viel ZEIT geniesse und bis auf die Alp la Schera keinen Menschen sehe.

 

Warum es oben in den Bergen immer kühler ist wie unten, das will ich von Willi Schmid wissen. Wir kennen uns seit mehr als 30 Jahren und bertreiben gemeinsam eine Webcam in Aeugst am Albis.

Anschliessend besuche ich in Zernez noch das Museum in welchem ich immer viel lernen kann. Heute besonders, dass das Bärentierchen  weclhes bis etwa minus 200 Grad Zelsius und bis etwa 170 Grad Celsis überlebt. Kurz nach 18 Uhr entschliesse ich mich nach Hause zu fahren, sozusagen besondere Umstände…

So oder so, die Wanderung im Nationalpark war einmalmehr einfach schön und die Cluozzahütte könnte im Juli oder August ein Ausflug sein.

AEUGST, 14. Juni 2022