TIERE

Wir unterscheiden zwischen Amphibien, Säugetrieren und Reptilien.

Waren da nicht auf der Arche Noah je ein Männchen und ein Weichbchen von jedem Tier?

Übrigens haben auch die Frauen/Weibchen bei den Tieren so ihre Kleiderprobleme…

Säugetiere:
Säugetiere säugen wie das Wort schon sagt ihren Nachwuchs.

Die meisten Säugetriere gebären ihren Nachwuchs lebend.

Säugetiere sind an Land am artenreichsten verbreitet, doch bevölkern sie auch Luft und Wasser.

Der Mensch ist im Übrigen auch ein Tier. Wir Menschen bilden uns ein, ein höher entwickelte Tier zu sein.

Die Klasse der Säugetiere umfasst ungefähr 5’500 Arten weltweit. Der mit Abstand häufigste Lebensraum der Säugetiere stellt das Land dar. Mehr als 99% der Arten sind hier anzutreffen. Einige Säugetiere sind dagegen an das Leben im Wasser angepasst, darunter z.B. der Wal, der Delfin, die Robbe oder der Fischotter. In diesem Zusammenhang wird oft von Meeressäuger gesprochen. Zuletzt existiert mit der Ordnung der Fledertiere nur eine einzige Gruppe, die zum Fliegen befähigt ist.

Vor ungefähr 125 Mio. Jahren traten in der Kreidezeit die ersten Säugetiere auf. Allerdings begann der ‚Siegeszug‘ der Säugetiere erst mit dem Niedergang der Dinosaurier. Der Kometeneinschlag vor etwa 65 Mio. Jahren auf der Halbinsel Yucatan führte schlagartig zum Aussterben ca. 70% der existierenden Tierarten. In der Folge wurden ökologische Nischen frei, welche mit der Zeit von immer mehr Säugetierarten besetzt werden konnten. Zu dieser Zeit gab es bei weitem noch nicht die Vielfalt an Säugetieren, wie wir sie heute kennen. Die meisten Säuger waren kleine, mausähnliche Tiere.

Ihre geringe Grösse verschonte sie vor dem Massenaussterben, denn im Gegensatz zu den tonnenschweren Dinosauriern, konnten die Säuger unter der Erdoberfläche Schutz suchen.

Darüber hinaus stellte auch das verringerte Nahrungsangebot, in der Zeit nach dem Kometeneinschlag, die ersten Säuger vor keine allzu grossen Probleme. Während ein Dinosaurier täglich einige Hunderte Kilogramm Nahrung benötigte, reichten den kleinen Säugetieren schon wenige Gramm.

Es folgt eine Auflistung der wichtigsten Kennzeichen von Säugetieren. Vereinzelt kann es im Bezug auf die Merkmale allerdings Ausnahmen geben. Aufgrund evolutionärer Anpassungsvorgänge an neue Umweltbedingungen, haben sich bei manchen Tieren einige typische Säugetiermerkmale wieder zurückgebildet. Das betrifft vor allem Säugetiere mit dauerhaftem Aufenthalt im Wasser, darunter z.B. Delfin und Wal. Einen weiteren Sonderfall stellt das Schnabeltier dar: Als sogenanntes lebendes Fossil, vereint es Merkmale unterschiedlicher Tierklassen (siehe: Brückentiere).

Brutpflege: Eine intensive Brutpflege von mindestens einem Elternteil ist bei nahezu allen Säugetieren zu beobachten.
Flugunfähigkeit: Mit Ausnahme der Fledermaus sind alle Säugetiere flugunfähig.
Gebiss: Vorhandensein von Zähnen im Kiefer.
Gehirn: Das Gehirn der Säugetiere gehört zu den komplexesten unter den Lebewesen. Der Neocortex ist nur bei Säugetieren vorzufinden.
Gehörknöchelchen: Die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel verstärken ankommende Töne und leiten sie vom Trommelfell in das Innenohr über.
Homoiothermie: Bei gleichwarmen Tiere ist die Körpertemperatur durchgängig auf einem bestimmten Temperaturlevel.
Körperbehaarung: Nahezu alle Säugetiere verfügen über Körperbehaarung (Fell). Bei einigen wasserlebenden Tieren hat sich das Fell wieder zurückgebildet.
Kreislauf: Lungenkreislauf und Körperkreislauf sorgen für die Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff, sowie dessen Verteilung im gesamten Organismus.
Lungenatmung: Säugetiere nehmen über die Lungen den Sauerstoff aus der Luft auf.
Milchdrüsen: Das Säugen der Jungtiere mit Milch aus den Milchdrüsen ist das Charakteristikum der Säugetiere.
Vierbeinigkeit: Jedes Säugetier verfügt über vier Extremitäten (beim Menschen sind dies Arme und Beine).
Viviparie: Säugetiere sind lebendgebährend, d.h. bei der Geburt befindet sich das Jungtier nicht in einem Ei, in dem es noch heranwachsen müsste. Einzige Ausnahme ist das Schnabeltier.
Wirbelsäule: Zu den Wirbeltieren gehörend, verfügt ausnahmslos jedes Säugetier über eine Wirbelsäule.

Reptilien:
Reptilien, aus dem Lateinischen „kriechen“ bezeichnet, sind eine schätzungsweise 10.000 Arten umfassende Klasse der Wirbeltiere.
Die ersten Reptilien bevölkerten schon vor über 300 Mio. Jahren im Erdzeitalter Perm den Planeten.

 

Oftmals kommt es zur Verwechslung zwischen Reptil und Amphibie. Tatsächlich existieren einige Ähnlichkeiten mit der Klasse der Amphibien.

Klares Unterscheidungsmerkmal ist die Metamorphose. Während Amphibien im Zuge ihrer Metamorphose das äußere Erscheinungsbild verändern, schlüpfen Reptilien bereits in ihrer endgültigen ‚Form‘ und verändern sich demnach nicht mehr.

Alle Reptilien (Kriechtiere) haben gemeinsame Merkmale, darunter die Vierbeinigkeit und Lungenatmung. Vereinzelt kann es dennoch zu Abweichungen kommen. Das bedeutet, dass nicht zwangsläufig alle hier aufgelisteten Merkmale auf ein Reptil zutreffen müssen.

Atmung: Reptilien atmen über die Lungen
Beine: Sämtliche Reptilien verfügen über vier Beine. Bei Schlangen sind diese allerdings soweit zurückgebildet, dass sie praktisch nicht mehr zu erkennen sind.
Ei: Die Eier der Reptilien sind von einer Kalkschale umhüllt, sodass kein Wasser entweicht. Nur deshalb können Reptilien ihre Eier an Land ablegen.
Geburt: Manche Reptilien legen Eier, andere gebären ihren Nachwuchs lebend (z.B. Seeschlangen).
Fortpflanzung: Bei fast allen Reptilien erfolgt die Fortpflanzung im Rahmen der Kopulation, sodass die Eier in den Reptilien befruchtet werden.
Haut: Reptilienhaut ist in aller Regel trocken.
Hören: Reptilien haben kein gutes Gehör. Dafür besitzen sie das sogenannte Jacobsonsche Organ, mit dem sie sehr feine Gerüche wahrnehmen können.
Kloake: Reptilien besitzen nur einen einzigen Ausgang für Harnröhre und Anus, die sogenannte Kloake.
Poikilotherm: Die Umgebungstemperatur bestimmt die Körpertemperatur. Wechselwarme Tiere wie die Reptilien können sich bei zu kalten Temperaturen nicht mehr fortbewegen.
Schuppen: Hornschuppen bzw. Hornplatten bilden einen Panzer gegen mechanische Einwirkungen.
Schwanz: Alle Reptilien besitzen einen Schwanz bzw. ein Rudiment eines ehemaligen Schwanzes.
Wirbeltier: Als Wirbeltier verfügen Reptilien über eine Wirbelsäule.

Amphibien:
Amphibien aus dem Griechischen „doppellebig“, auch als Lurche bezeichnet, sind wechselwarme Tiere und gelten als das älteste landlebende Wirbeltiere.

Vor ungefähr 400 Mio Jahren traten im Erdzeitalter Devon die ersten Amphibien auf. Fast alle Amphibien machen im Laufe ihres Lebens eine sogenannte Metamorphose durch, was bedeutet, dass sich ihre Gestalt verändert. Einfaches Beispiel dafür ist der Frosch. Aus dem befruchteten Laich entwickeln sich zunächst Kaulquappen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von der Larvenform. Mit den Wochen wächst die Kaulquappe und verwandelt sich in mehreren Schritten zu einem Frosch. Mit Abschluss der Metamorphose ist aus der einstigen Larvenform ein ausgewachsenes Tier geworden.

Die meisten Amphibien wechseln mit der abgeschlossenen Metamorphose auch den Lebensraum. Kaulquappen sind reine Wasserbewohner mit Kiemenatmung. Frösche atmen über ihre Lungen, die sich während der Metamorphose entwickeln. Aus diesem Grund stellen Amphibien gewissermassen das Bindeglied dar, zwischen wasserlebenden und landlebenden Arten. Der Landgang der Wirbeltiere erfolgte vermutlich aus einer von Knochenfischen hervorgegangenen Vorform der heute bekannten Amphibien.

In unserem Biotop haben wir mindestens zwei verschiedene Arten dieser schönen Tiere.

Merkmale der Amphibien:
Amphibien (Lurche) besitzen einige Kennzeichen, die für diese Klasse der Wirbeltiere absolut typisch sind. Inbesondere gehört dazu die Fähigkeit zur Metamorphose, das Vorhandensein einer Kloake, oder die Poikilothermie. Im Einzelfall kann es vorkommen, dass nicht alle hier aufgelisteten Merkmale auf eine Amphibienart zutreffen. So haben etwa nicht alle Amphibien zwangsläufig Giftdrüsen oder einen besonders ausgeprägen Sehsinn.

Atmung: Als Larve erfolgt die Atmung über die Kiemen, später im Erwachsenenstadium über die Lungen.
Extremitäten: Amphibien verfügen über insgesamt vier Extremitäten (zwei Vorderbeine, zwei Hinterbeine). Bei manchen Arten treten die Extremitäten in verkümmerter Form auf.
Fortpflanzung: Die Befruchtung der Eier erfolgt außerhalb im Wasser. Das bedeutet, es findet keine Kopulation statt, wie etwa bei den Säugetieren.
Gift: Viele Arten der Amphibien sind mit Giftdrüsen auf der Haut ausgestattet.
Hautatmung: Ein geringer Anteil des benötigten Sauerstoffs, kann über die Haut der Amphibien aufgenommen werden.
Kloake: Amphibien besitzen nur einen einzigen Ausgang für Harnröhre und Anus, die sogenannte Kloake.
Laich: Die Larven der Amphibien schlüpfen aus dem Laich.
Lebensraum: Amphibien können sowohl im Wasser, als auch an Land leben. Hängt im wesentlichen vom Entwicklungsstadium der Amphibie ab.
Metamorphose: Amphibien durchlaufen eine Entwicklung (Metamorphose) von der Larve zum erwachsenen Tier. Dabei werden die meisten Amphibienarten vom wasserlebenden Tier zum landlebenden Tier.
Poikilothermie: Sämtliche Amphibien sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt von der Umgebungstemperatur ab.
Schleimdrüsen: Die Haut von Amphibien wird permanent über spezielle Schleimdrüsen befeuchtet.
Sinne: Fast alle Amphibien besitzen einen guten Sehsinn. Besonders stark reagieren sie auf Bewegungsreize.
Wirbeltiere: Als Wirbeltier verfügen Amphibien im Erwachsenstadium über eine Wirbelsäule.

Insekten:
Obwohl Insekten in ihrem Aussehen so vielfältig sind, haben sie alle eins gemeinsam.

Ihr Körper setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem Kopf, der Brust und dem Hinterleib.

Ausserdem besitzen sie keine Wirbelsäule und kein Skelett, wie wir das vom Menschen oder anderen Tieren kennen. Stattdessen wird ihr Körper von einer dünnen Chitin-Schicht geschützt. Diese äussere Schutzhülle wird Exoskelett genannt.

Carbon-BBikes gibt es schon, die Formschung ist daran, Chitin-Bikes welche nich leichter und noch stabiler sind zu entwickeln.

Weitere Merkmale sind ihre sechs Beine und ihre Fühler. Fast alle Insekten haben zudem Flügel. Die Augen der Insekten bestehen aus zahlreichen Einzelaugen, den sogenannten Facetten- oder Komplexaugen. Alle lebenswichtigen inneren Organe befinden sich im Hinterleib der Tiere. Ihre Atmung funktioniert über ein verzweigtes Röhrensystem (Tracheen), sie besitzen ein einfaches Nervensystem und ein offenes Blutgefässsystem. Das heisst, die inneren Organe sind ohne Gefässe von Blut umspült.

OHNE DIESE DAMALIGE KATASTROPHE WÄRE DER MENSCH HEUTE NICHT EXISTENT.

Als Naturwissenschaflter bin ich gespannt, ob all die Viren in den letzten Jahren, aktuell der Corona-Virus ein neues Zeitalter einläuten.

AEUGST, 8. April 2020