FLECHTEN

Flechten, Lichenen, Lichenes, lichenisierte Pilze, etwa 16000 Arten umfassende Pflanzengruppe, die durch eine hochentwickelte Symbiose zwischen Pilzen und photoautotrophen Organismen (Algen oder Cyanobakterien = Blaualgen) charakterisiert ist sind viele tausende Jahre alt.

 

Lebensraum:
Beinahe überall wo sie AUF etwas haftet.

Alter:
Tausende von Jahren, nebst dem Pilz das zweitälteste Lebewesen auf der Erde.

Temperatur:
Sie ertragen viel Hitze und Kälte.

Fortpflanzung:

Photosynthese:

Farbe:
Viele wie zum Bsp; grün, grau, rot, grau

Allgemeines:
Eine Flechte ist eine Lebensgemeinschaft zwischen einer Alge und einem Pilz.
Eine Flechte ist also keine Pflanze im eigentlichen Sinn.

Eine solche Lebensgemeinschaft nennt man auch eine Symbiose. Das kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Zusammenleben“.

Geben und nehmen klappt also in der Nautur.

Dabei versorgt die Alge den Pilz mit Nährstoffen, die er nicht selbst herstellen kann.
Der Pilz gibt der Alge Halt und versorgt sie mit Wasser, da sie keine Wurzeln hat.
So helfen sich beide gegenseitig.

Flechten gibt es in den unterschiedlichsten Farbtönen. Manche sind weiß, andere gelb, orange, tiefrot, rosa, blaugrün, grau oder sogar schwarz. Das hängt davon ab, welcher Pilz mit welcher Alge zusammenlebt. Es gibt weltweit ungefähr 25.000 Flechtenarten, wovon etwa 2.000 in Europa vorkommen. Sie wachsen sehr langsam und können sehr alt werden. Manche Arten werden sogar mehrere hundert Jahre alt.

Flechten haben drei verschiedene Wuchsformen: Krustenflechten verwachsen dicht mit dem Untergrund. Blatt- oder Laubflechten wachsen die flach und locker auf dem Untergrund. Strauchflechten haben Ast-Verzweigungen.

Flechten gibt es so gut wie überall. Im Wald an den Bäumen, an Gartenzäunen, auf Steinen, Mauern und sogar auf Glas oder Blech sind sie anzutreffen. Sie ertragen viel Hitze und Kälte. Am wohlsten fühlen sie sich dann, wenn es für uns Menschen etwas kühl ist. Flechten sind also nicht anspruchsvoll, was den Lebensraum oder die Temperatur betrifft, doch auf verschmutzte Luft reagieren sie schlecht.

Flechten nehmen Schmutz aus der Luft auf, können ihn aber nicht wieder abgeben. Deshalb gibt es dort, wo die Luft schlecht ist, keine Flechten.

Ist die Luft etwas weniger verschmutzt, wachsen nur Krustenflechten. Wenn es aber Krustenflechten und Blattflechten hat, ist die Luft schon weniger schlecht. Am besten ist die Luft dort, wo Strauchflechten wachsen, und dort gefällt es den übrigen Flechten auch. Wissenschaftler machen sich dies zunutze und erkennen anhand der Flechten, wie die Luftverschmutzung ist.

Blasenflechte:

Rentierflechte:

Bartflechte:

Gelbflechte:

 

 

 

 

Feuerflechte:

 

AEUGST, 07. April 2020

Noch in Bearbeitung