EDEL- UND SCHMUCKSTEINE

Edelsteine sind im Gegensatz zu normalem Gestein oder Schmuckstein von edler Güte, rein hart, selten und durchsichtig.

Wir kennen 10 Härtegrade wobei der Diamant der härteste Stein ist mit 10 und der Bimsstein mit 1 der weichste Stein.

Halbedelsteine gibt es nicht.

Katharina und ich sind keine Gemologen, das ist auch nicht unser Anspruch, die Welt der Edelsteine ist dennoch interessant genug um diesem Thema Zeit, viel Zeit zu widmen. Dies draussen an der Frischen Luft, ohne Kosten und Verpflichtungen…

Der Zauber ist in den Steinen, der Glanz und die Reinheit im Edelstein.  Es ist die intensive Farbe die all diese Edelsteine ausmachen.

Unter hohem Druck und Temperaturen von zum Teil höher als 1300 Grad wachsen Edelsteine im Erdinnern. Physikalisch gesehen sind Edelsteine reine Kohlenstoffansammlungen. In einer Tiefe von um 140 Km entsteht eine besondere Struktur indem sich dieser Kohlenstoff enorm verdichtet. Druck von 5000, zum Teil bis 35000 Bar sind ein weiterer Punkt welcher wichtig ist für die Entstehung dieser schönen Edelsteine.

Edelsteine bilden sich in Metmorphem Gestein indem sich dieses wehrt, einen „Fremdkörper“ in sich aufzunehmen. In dieser Pufferzone bildet sich das neue Gestein, der Edelstein.

Die Farben erhalten die Edelsteine aus Spurenelementen wie Berylium, Chrom, Eisen, Titan (alles Metalle) während der Entstehungsphase.

Die Gemologen unterscheiden zwischen diesen schönen Edelsteinen.

Der Rubin:
Der Rubin, der rötlich oder violete Stein… ist auf das Chrom (Metall) zurückzuführen welches bei der „Geburt“ dieses Edelsteines zugegen war. Der Rubin ist etwas weniger hart wie der Diamant.

 

Ein feiner Birma-Rubin kann dann auch schon mal für CHF 500’000.– pro Gramm über den Tisch gehandelt werden.

Der Diamant:
Der Diamant ist der härteste Edelstein den wir kennen. Der Diamant ist vor 2 1/2 Mia. Jahren entstanden. Der Unbezwingbare ist dann auch der Wortstamm aus dem Griechischen.

NZZ-Format hat einen Film erstellt den Sie hier sehen können.

 

Der Saphir:
Der Saphir ist vor etwa 500 Mio. Jahren entstanden.

Der nicht immer blaue Edelstein hat es mir besonders angetan wegen seiner beruhigenden Farbe.
Der Saphir ist etwas weniger hart wie der Diamant. ARD hat hier einen Film zur Verfügung gestellt.

Der farblichen Ähnlichkeit wegen können blaue Saphire insbesondere mit Zirkon, Cordierit, Kyanit, Spinell, Turmalin, Topas sowie Tansanit verwechselt werden.

Saphire kommen sowohl unter magmatischen wie auch metamorphen Bedigungen entstehen (Näheres siehe: Entstehung von Mineralien.
Saphir magmatischen Ursprungs geht aus silikatischen Gesteinsschmelzen magmatischer Tiefengesteine hervor.
Voraussetzung für metamorph gebildete Saphire sind aluminiumreiche Ausgangsgesteine, die infolge von hohen Temperaturen und hohem Druck, beispielsweise bei tektonischen oder gebirgsbildenden Prozessen, aufgeschmolzen werden und anschließend rekristallisieren.

Saphire zeichnen sich durch eine hohe Verwitterungsresistenz aus, d.h. Saphir gilt als besonders beständig gegenüber dem Einfluss der chemischen und/oder physikalischen Zersetzung. Deshalb lagern sich Saphire oftmals in Form von Seifen ab – nach vorheriger Verwitterung des saphirhaltigen Muttergesteins. Seifen werden in der Geologie als Anreicherung von Mineralien in Sand oder anderen lockeren Sedimenten verstanden.

Eisen ist es dann auch, was dem Saphier die schöne Farbe gibt.

Der Smaragd:
Der Smaragd, der grüne unter den Edelsteinen gibt dem Smaragdgrün eine eigene Grünfarbe. Der Smaragd ist der teuerste Edelstein (2020). Auch hier ist das Metall Chrom für die Farbe verantwortlich.

 


Der Aquamarin:
Der Aquamarin ist im Gegensatz zum Saphir hellblau.
der …

 

 

 

 

 

Der Opal:
Der Opal ist der Mischlung unter den Edelsteinen. Im Gegensatz zu den anderen Edelsteinen hat der Opal mehrere Farben. Der Opal ist nicht kristalin, sondern ein Gel. Eine Steinsart der besonderen Art.

 

 

 

Der Turmalin:
Der Turmalin …

Bernstein:
Bernstein ist per se KEIN Stein.

Den Bernstein hat Katharina hier beschrieben.

 

 

____________

Schmucksteine sind weniger hart und weniger rein.

Der Lapis Lazuli:
Das lapis Lazuli ist ein in den Anden oft vorkommender Schmuckstein.

 

 

 

Der Ametist:
Der Ametist…


Der Achat:
Der Achat…

 

 

 

 

Der Rosaquarz

 

 

 

 

Der Aragonit:
Der Aragonit …

 

 

 

 

Gemologe nennt man den Fachmann in diesem Gebiet.

Steine, Schmuck- und Edlesteine weisen verschiedene Härtegrade auf zwischen 1 weich und 10 hart.

Ab dem 6. manchmal dem 7. Härtegrad nennt man sie Edelsteine, darunter Schmuckteine.

Wir unterscheiden zwischen der absoluten und der in der Regel genutzten Mohsschen Härteskala.

Die Grafik rechts zeigt wie man sich mit einfachen Hilfsmitteln zumindest etwas unterscheiden kann was man in der Hand hat.

Ein Calcit mit der Härte drei kann man also mit einer Kupfermünze ritzen. Einen Quarz nicht, der ist eben härter.

Interessant was aus der Erd-, und der Alpenentstehung alles an Wissen gewonnen werden kann, wenn man sich die Zeit nimmr.

Links:
– Über die beiden Moderatoren, da meine ich nicht den Fachmann, kann man sich überhalten aber der Inhalt ist gut aus der Serie Planet Wissen.


Im Naturmuseum Luzern kann man sich laaaaaaaange aufhalten und viel lernen über die Entstehung der Erde, der Welt des Gesteins und der Edelsteine.

Noch lange in Bearbeitung…

 

AEUGST, 25. August 2020

Das Lied im Hintergrund Diamonds are forever sang Shirley Bassey 1971 im Bond Film …