SOTA BZW: BERGFUNK

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(Wenn beim Rechner der Browser korrekt konfiguriert ist und die Lautsprechern eingeschaltet sind, dann sollte etwas zu hören sein…) Am 15. Mai 2016, also ziemlich genau nach einem Jahr SOTA-Mitgliedschaft, habe ich das erste SOTA-Diplom erhalten. Mein erstes Amateurfunkdiplom welches ich angestrebt habe nach etwas mehr als 25 Jahren.

Die SOTA’s haben das Ziel, in den Bergen aktiv zu sein on the air.
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SUMMITS ON THE AIR
Allgemein

Summits on the Air, kurz SOTA , ist ein „Programm“ für Amateurfunker, welche mit Portabel-Geräten von einem Berggipfel aus  als „Activators“ mit anderen Amateurfunkern in Verbindung treten.

Zugelassen sind  alle Betriebsarten, wie CW, Fonie oder Digital (Psk 31, RRTY, usw.).
Es kann auf allen Amateur-Frequenzen gearbeitet werden.

Das „Programm“ wurde von Amateuren in England entwickel und umfasst heute Associations in  allen Europäischen Staaten. USA, Afrika und in Übersee.
In der Schweiz wurde die SOTA- Gruppe im Mai 2005 als Verein gegründet, heute nennt sich die Gruppe HB9SOTA.

Als Mitglied gilt, wer den Jahresbeitrag, er beträgt zur Zeit  20.00 Fr, einbezahlt hat. (siehe auch „Wir über uns“) auf der HB9SOTA-Homepage.
Mitglieder  dürfen das Rufzeichen „HB9SOTA“  für Sota-Betrieb verwenden, die Erlaubnis ist vorgängig beim Präsidenten, resp dem Vice-Präsidenten einzuholen.

Für mich das schönste was ich mir vorstellen kann, eine Skitour mit Pulverschnee.

Als begeisterter Skitüreler nehme ich privat immer wieder mal jemanden mit der dieses schöne Hobbie noch nicht kennt. Oft ist das dann nicht die letzte Skitour…

Unter dem Pulldownmenu AMATEURFUNK, PORTABLE gefolgt von SOTA und dann da nach dem Kanton habe ich ein paar Touren beschrieben. Viel Spass.

An der SOTA-Schweiz GV 2015 habe ich mich entschlossen mich doch anzumelden, ein Jahr später habe ich bereits 8 Kantone „gearbeitet“ und bin mit den 132 Punkten auf Platz 45. Auf die Zukunft bin ich gespannt. Auf der SOTA-Weltrangliste bin ich mit Rang 1096 von 4649 rangiert. In den letzten beiden Dezember Woche 2016 habe ich einige tausend Höhenmeter OHNE SCHNEE erlebt und dabei einige Berge aktiviert.

Im Jahre 2017 habe ich aufgrund eines Anlssses in Luzern, meinen Austritt gegeben bei der SOTA. Dies weil ich der Meinung bin dass das Funken in den Bergen den „Berglern“ gehört die wie ich auch, einige Stunden einen Berg hinauf wandern und dann mit wenig modernem Krimskrams, also eher spartanisch ausgerüstet, die eine und andere Funkverbindung NEBEN der Tour an und für sich, realisiert.

Viele Punkte sammeln da SOTS’s die möglichst hoch mit dem Auto oder der Bahn fahren und dann kaum auf Touren gekommen, diese Punkte realisieren. Das ist nicht, was ich verfolge, daher bin ich seit dem Februar 2017 wieder für mich in dern Bergen am Funken, nach meist einigen Stunden Aufstieg.

Vielmehr als die Rangierung oder der bestemöglichen High-Tech Portableanlage, sind mir die Bergerlebnisse wichtig, besonders die grauen Hörner werde ich laaange in Erinnerung behalten.

Für den FT-817 habe ich mich damals entschieden weil er entgegen dem Elecraft auch VHF/UHF beinhaltet und vermutlich im Schnee das geeignetere Gerät ist. Das die Unterschiede nur unwesentlich sind, kann man hier sehen.

Da ein Fotobericht jeweils 2-3 Stunden in Anspruch nimmt, werde ich nicht jedes SOTA-QSO mit einem solchen versehen. So oder so viel Spass beim Geniessen der Berichte.

2014 entdeckte ich Dank Hans HB9CKV und dem Guido HB9TPT die Magneticloop-Antenne.

Diese hat klar ihre Vorteile, dass sie auf mehreren Bändern in Resonanz gebracht werden kann, doch ein federleichter Dipol mit gerade mal 85 Gramm inkl. 5 Meter Antennenkalbel hat besonders für SOTA und meinen Skitouren eben auch einen Vorteil.

Verbindungen mit dieser habe ich auf dem Wildspitz HB/ZG-001 im Dezember 2016

Auch auf dem Napf HB/BE-154 habe ich im Dezember tolle Verbindungen mit dieser kleinen und leichten Antenne realisieren können.

Ab und zu lernt man hübsche Funkgerätehalterinnen kennen…

… Dann sage ich mir jeweils, warum nicht das nützliche mit dem wichtigen verbinden hi.

 

 

Welche ist die richtige Antenne für Portabel? Hier mein Fazit.

Per Ende Vereinsjahr 2017 habe ich dem Präsidenten der SOTA-Schweiz meinen Austritt gegeben.

Dies weil ich selber gehört habe, dass an Stelle eines richtigen Berges erklimmen (oft mehrere Stunden) eher der an der Spitze einer Rangliste sein kann, der mit Geld eine Fahrbewilligung für eine Bergstrasse kauft und dann noch wenige Meter zu Fuss zum „Gipfel“ läuft. Noch schlimmer wenn man im naheliegenden Ausland die Winterpunkte holt. Da müsste man wohl die Bedingungen anpassen?

Das ist nicht, was ich mir unter Funken in den Bergen vorstelle. Eben einfach konsequent, wenn auch scha(n)de.

Nachtrag 28. April 2020.
SOTA im ursprünglichen Sinn findet heute nur noch selten statt.
Es sind mehr die Stationen zu hören die sich mittels Internet (was bitte hat das mit Funk zu tun?) oder einem App einloggen und spotten. Noch schlimmer ist ein bekanter SOTA-ler der sich für teures Geld Fahrbewilligungen kauft um weniger auf die Berge wandern zu müssen.
Scha n de, SOTA in den ursprünglichen Gedanken ist eine gute Sache.